Musikverein Waldenburg
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Hohenloher Zeitung 06.05.2009

Badische Zeitung 27.04.2009

Erstes Platzkonzert auf dem Rudolf-Eberle-Platz kam gut an

BAD SÄCKINGEN (sun). Die Übernachtungszahlen in Bad Säckingen erhöhen, das touristische Angebot verbessern, die Innenstadt beleben und gleichzeitig den Einwohnern etwas bieten – das sind gleich vier Wünsche auf ein Mal. Mit dem neuen Pauschalangebot der Tourismus GmbH für Blasmusikkapellen scheinen sie alle erfüllt zu werden. Am Samstagmittag gab der Musikverein Waldenburg das erste Rudolf-Eberle-Platzkonzert. 

So stellen sich Tourismusplaner die Szenerie im Idealfall vor – die Sonne strahlt bei vorsommerlichen Temperaturen und etliche Bad Säckinger strömen von der beschwingten Musik angelockt auf den Eberle-Platz, lassen sich an den Tischen nieder und genießen den Tag bei Würstchen, Eis und Kaffee. Tourismusdirektor Bernhard Mosandl durfte sich bestätigt fühlen: Das von ihm und seinen Kollegen entwickelte Konzept ging nach eigenem Bekunden auf. Der Musikverein Waldenburg seinerseits gab noch eines drauf: "Drückt uns alle die Daumen für das C3", rief die Erste Vorsitzende der Musikkapelle aus dem Hohenloher Land, Silke Lenz, noch schnell dem mitgereisten Fanblock zu. Dann brachte sie zu Beginn des Konzertes zusammen mit Sandra Wagner das Bad Säckinger Trompeterlied "Behüt’ dich Gott", gar zweistimmig! Als Anreiz diente ein kleiner Bonus der Tourismus GmbH.  

Sollte es dem Duett gelingen, fehlerfrei durch den nicht einfach zu spielenden Titel zu kommen, wird den Solisten die Übernachtung in Bad Säckingen geschenkt. Mit dem C3 wurde es zwar knapp, doch der wohlverdiente und stürmische Beifall des zahlreichen Publikums auf dem Eberle-Platz überzeugte selbst den Juroren und Musikfachmann der Tourismus GmbH, Martin Schmitt. 
Im Anschluss präsentierten die jungen Bläser des Musikvereins Waldenburg mit ihrem Dirigenten Wolfgang Roll ein überaus unterhaltsam beschwingtes Konzert, die abwechslungsreiche Mischung aus deutschen Schlagern, Oldies, Welthits und klassischer Blasmusik ließ etliche Besucher der Innenstadt verweilen. Auch Bürgermeister Martin Weissbrodt ließ es sich nicht nehmen, wenigstens kurz vorbeizuschauen. Sein Urteil: "Hervorragend, der Platz ist ideal geeignet dafür. Da waren die richtigen Leute mit der richtigen Idee am richtigen Ort." 
Die Blasmusik-Premiere auf dem Rudolf-Eberle-Platz ist also mehr als gelungen, in zwei Wochen steht der nächste Termin auf dem Programm. Dann gastiert der Musikverein Hottingen in der Stadt.

Badische Zeitung 22.04.2009

"Uns wird sehr viel geboten"

BAD SÄCKINGEN. Für Samstag zwischen 13 und 15 Uhr lädt der Musikverein Waldenburg zum Ersten Platzkonzert auf dem Rudolf-Eberle-Platz. Die Musiker nutzen damit als erste ein neues Angebot der Tourismus GmbH, das Bad Säckingen über die Region hinaus bekannt machen soll. Die Pauschale heißt "Musik, Unterhaltung und Übernachtungen" und ist speziell auf Blasmusikkapellen zugeschnitten. Sie soll 1000 Übernachtungen bescheren. Mit der Vorsitzenden des Musikvereins Waldenburg, Silke Lenz, sprach unsere Mitarbeiterin Susan Bersem.

BZ: Wie haben Sie von dem Angebot der Tourismus GmbH gehört? Über die Werbung oder hatten sie sowieso eine Fahrt nach Bad Säckingen geplant?
Silke Lenz: Wir hatten ein Ziel am Rhein gesucht für unseren großen Ausflug. Diese Tour verbinden wir immer gern mit einem Konzert. Dann kam per Mail die Info über diese Blasmusikpauschale in Bad Säckingen. Das hat super gepasst. Da ist alles drin, eine schöne Stadt, tolle Ziele am Hochrhein; uns wird sehr viel geboten. Wir werden das Trompetenmuseum im Schloss besuchen und eine Weinprobe machen, das Platzkonzert am Samstag wird natürlich auch ein Highlight sein. 
BZ: Der Musikverein Waldenburg wurde 1975 als reines Blasorchester gegründet. Ein junger Verein. Sowas ist selten...
Lenz: Der Altersdurchschnitt unseres Orchesters liegt bei 25 Jahren. Aktuell haben wir 25 aktive Mitglieder, von denen 20 am Wochenende mit nach Bad Säckingen kommen. Unser Repertoire ist sehr breitgefächert – von volkstümlicher Polka und traditionellem Walzer bis hin zum modernen deutschen Schlager wie "Über den Wolken" oder Big Band-Songs wie "Beyond the Sea". Am vergangenen Sonntag hatten wir unser Frühjahrskonzert unter dem Motto "Spanien", auch aus diesem Programm werden wir einige Stücke spielen.
BZ: Das Angebot der Bad Säckinger Tourismus GmbH hat ja noch einen besonderen Clou: Findet der gastierende Verein einen Trompeter, der das "Behüt dich Gott" fehlerfrei spielt, bekommt der die Übernachtung geschenkt. Gibt es da schon Freiwillige?
Lenz (lacht): Ja, das Stück ist wirklich nicht ganz einfach zu spielen, aber wir haben zwei Trompeterinnen gefunden. Die eine bin ich, die andere heißt Sandra Wagner. Wir wollen das "Behüt dich Gott" zweistimmig bringen. Wir proben fleißig und werden unser bestes geben am Samstag. Das Geld für die Übernachtung fließt in die große Kasse, dann haben alle Musiker aus unserem Verein etwas davon.

Hohenloher Zeitung 18.03.2009

Hohenloher Zeitung 21.11.2008

Bergstadt bei Sonntags-Tour im Mittelpunkt
Für die "Sonntags-Tour", die am Sonntag, 23. November, um 20.15 Uhr im SWR-Fernsehen gezeigt wird, hat sich der Moderator Hansy Vogt mit seinem Filmteam in Hohenlohe umgeschaut und im September die schönsten Ecken der Region in Bild und Ton festgehalten.
Historische Tracht Höhepunkt der Sendung ist die geografisch höchstgelegene Stadt Hohenlohes. Durch das romantisch-mittelalterliche Waldenburg wird Vogt von Anneliese Ottliczky begleitet, die in historischer Tracht und Hohenloher Mundart mit viel Humor "Gschichtlich un Sächlich" zu erzählen weiß. Nicht fehlen darf die "Stadtkapelle", der Musikverein Waldenburg. Als einziges Vereinsorchester wurden die Musikerinnen und Musiker um ihre Vereinsvorsitzende Silke Lenz für die Sendung ausgewählt. Der SWR-Redakteur Jochen Schmid hatte Mitte September die Tonaufnahmen im Franz-Gehweiler-Haus betreut. Unter Leitung ihres Dirigenten Wolfgang Roll wurde der Titel "Lullaby of Broadway" als Live-Aufnahme bereits im zweiten Anlauf auf Digital-Band gebrannt.
Filmaufnahmen Richtig spannend und interessant waren dann die Filmaufnahmen am letzten September-Sonntag. Bei strahlendem Sonnenschein wurde den Waldenburger Akteuren und dem 20-köpfigen Filmteam des SWR rund ums Schloss über vier Stunden jede Menge Geduld und Disziplin abverlangt. Mit 26 000 Watt Lichtstrahlern wurde selbst der stärkste Schatten aufgehellt. Immer wieder waren Lichtreflexe oder Schattenwürfe in den Gesichtern der Musiker zu erkennen, die den Visagisten mit Mattierungscreme oder den lichtführenden Kameramann auf den Plan riefen, um die Musiker wieder ein paar Zentimeter zu verschieben. Gespannt sind nun alle auf das Ergebnis, wie vier Stunden Arbeit für unzählige Einstellungen und Blickwinkel auf drei Minuten Sendezeit verdichtet werden.
Als weitere Teilnehmer der Sendung "Sonntags-Tour" sind Charisma, Annaweech, Aisleng, Magic Acoustic Guitars, die Akkordeon-Freunde aus Rot am See und natürlich die "Feldberger" mit Hansy Vogt zu sehen und zu hören.

Hohenloher Zeitung 31.07.2008

Hochgradig dramatisch und mitreißend (HZ vom 30.04.2008) Von Anne Väisänen
Pfedelbach - „Musik wäscht den Staub des Alltags von der Seele.“ Mit diesem etwas abgewandelten Zitat von Pablo Picasso umschrieb Anke Kübler, Vorsitzende des Musikvereins Pfedelbach, den positiven Nebeneffekt eines Konzertbesuchs. So gesehen bewirkte das Frühjahrskonzert des Musikvereins Pfedelbach, zu dem rund 130 Besucher in die Erich-Fritz-Halle gekommen waren, eine gründliche Seelenreinigung, gab es doch ein gutes Dutzend anspruchsvolle Musikvorträge zu hören.
Schwungvoll Den Auftakt machte das Orchester des Musikvereins Waldenburg, das durch schwungvolle wie dynamische Vorträge beeindruckten. Neben klassischen Kompositionen wie der „Festmusik“ von Richard Wagner und der feierlichen „Feuerwerksmusik“ von Georg Friedrich Händel interpretierten die Musiker unter ihrem Dirigenten Wolfgang Roll erfrischend flott die musikalische Speisekarte „Musique á la Carte“ sowie „Highlights from the Music Man“. Das bombastisch klingende Finalstück „Music“ von John Miles war zugleich auch ein Glanzpunkt des Konzertes. Klar, dass die Waldenburger Kapelle erst nach der obligatorischen Zugabe die Bühne verlassen durfte. Doch auch das Orchester des Pfedelbacher Musikverein fesselte sein Publikum. Und zwar mir hochdramatischen Klängen, die zugleich eine musikalische Reverenz an berühmte historische Orte und Ereignisse darstellte. Von Kriegsgott „Mars“ erzählte die gleichnamige Komposition von Gustav Holst, die das Pfedelbacher Orchester unter der Leitung von Florian Frank spannungsgeladen intonierte. Die hochgradig dramatische und ausdrucksstarke Komposition beschwor eine bedrohliche, fast kriegerische Atmosphäre herauf. Emotionsgeladen und doch auf einer positiven Grundstimmung basierend war das sehnsuchtsvolle Chanson „Cent Mille Chanson“, einst ein berühmter Hit der Französin Frida Boccara. Aus den achtziger Jahren stammten die Dauerbrenner von Phil Collins, die von der Pfedelbacher Kapelle souverän interpretiert wurden. Die Musiker schafften es, den unvergleichlichen Sound des charismatischen Briten durchklingen zu lassen. Zum absoluten Highlight des Konzertes avancierte der Vortrag des zeitgenössischen Stückes „Die Hexe und die Heilige“ von Steven Reineke, der von dem historischen Roman der in Schwäbisch Hall geborenen Bestsellerautorin Ulrike Schweikert dazu inspiriert worden war. Bei seinem Vortrag gelang es dem Orchester, eine beeindruckende atmosphärische Dichte herzustellen, so dass man sich fast im düsteren Mittelalter wähnte. Kraftvoll und mit Tiefgang folgte dann das Finalstück „Pirates of the carribean 3“, das vom Publikum frenetischen Beifall erhielt. Da war es nur noch eine Frage der Ehre, dass die Zuhörer mit zwei Gute-Laune- Stücken entlassen wurden.



Beschwingte Klänge beflügeln (HZ vom 25.04.2008) Von Anne Väisänen
Waldenburg - Was haben die Kompositionen „Musik ist Trumpf“, „Festmusik“ und „Power of music“ gemeinsam? In ihren Stilrichtungen nur wenig, und doch eint sie etwas: das Wörtchen „Musik“, das in allen drei Titeln enthalten ist. Es gibt sogar noch mehr von dieser speziellen Sorte, und genau diese gab es beim Frühjahrskonzert des Musikvereins Waldenburg zu hören. Doch zuvor durfte der Nachwuchs sein Können unter Beweis stellen. Das taten zuerst sechs Kinder der Blockflötengruppe, indem sie ein „Kleines Tänzchen“ und das „Lied der Pfeifer“ erklingen ließen. Auch die Jungmusiker wussten das Publikum mit einem bunten Melodienstrauß zu begeistern.
Erfolgsrezept Die Idee für das originelle Konzertprogramm stammte von Wolfgang Roll, der seit fünf Jahren den Musikverein dirigiert. Dabei hat er das Orchester auf eine beachtliches Niveau geführt. Das Erfolgsrezept scheint so einfach wie wirkungsvoll zu sein: „Unser Dirigent verlangt von uns höchste Disziplin und legt größten Wert auf Genauigkeit“, verrät Silke Lenz, die Vorsitzende des Musikvereins Waldenburg. Für die rund 120 Zuhörer, die zum Frühjahrskonzert ins Foyer des Fritz-Gehweiler-Hauses in Waldenburg gekommen sind, gestalten sich die Vorträge zu einem wahren Ohrenschmaus. Denn eines muss man dem Orchester lassen: Dank seines versierten Dirigenten klingen die Darbietungen so dynamisch wie stilsicher und auffallend präzise.
Klassik und Pop Wer bei dem Frühjahrskonzert Walzer, Polka und Märsche erwartete, wurde enttäuscht. Stattdessen bekam das Publikum Klassik und Pop-Evergreens zu hören. Den Auftakt machte die „Festmusik“ aus der Feder des Opernkomponisten Richard Wagner, gefolgt von der glanzvollen „Feuerwerksmusik“ in fünf Sätzen von Georg Friedrich Händel. So beflügelnd wie beglückend war auch der zweite Teil des Konzertes, der der leichten Muse gewidmet war. Eng verbunden mit dem beliebten Fernsehmoderator ist der Titelsong der gleichnamigen Sendung „Musik ist Trumpf“, den die Kapelle äußerst schwungvoll zu intonieren wusste. Ein absolutes Hörerlebnis war der Vortrag der facettenreichen, bombastisch klingenden Komposition „Music“ aus der Feder von John Miles. Die restlos begeisterten Zuhörer entließen die Kapelle erst nach zwei weiteren Zugaben.

Hohenloher Zeitung 23.11.2007

forte 11/2007

Glorreiche Sieben galoppieren im Takt (HZ vom 27.04.2007) von Oliver Färber
Waldenburg - „Wir möchten uns auf das konzentrieren, was uns Spaß macht“, erklärte die Vorsitzende Silke Lenz zu Beginn des Frühjahrskonzerts. Deshalb gebe es auch keine aufwändige Jahresfeier mit großer Bühne in der Halle. Die Musik stehe im Mittelpunkt - und der zeitraubende Auf- und Abbau für die Musiker entfalle.
Und richtig: Die Kapelle präsentierte sich von der besten Seite, der Spaß an den Tönen übertrug sich schnell aufs Publikum. Das begann schon mit dem Stück „In Medias Res“. Munter, gefühlvoll und doch temperamentvoll und rhythmisch präsentierten die Musiker unter Dirigent Wolfgang Roll ihre erste Nummer. Mit „Take Off“ begann die Reise in ein Wunschland. Besonders überzeugten dabei die Schlagzeugsoli.
An den Walt-Disney-Filmhit „Aladdin“ erinnerte der Musikverein Waldenburg mit seinem dritten Stück. In der Musik wurde die Geschichte aus Tausend und einer Nacht von der Prinzessin und dem Sultan, vom Flaschengeist und dem fliegenden Teppich wach. Orientalische Klänge begeisterten das Publikum.
Vor der Pause erwartete die Besucher ein musikalischer TV-Kultabend. Das Medley von Manfred Schneider beinhaltete die Titelmusik bekannter Fernsehsendungen wie der Lindenstraße, Herzblatt, der Schwarzwaldklinik, Wetten dass oder Derrick. Der Tagesschau-Tusch entließ das Publikum nach donnerndem Applaus in die Pause.
Nach Erfrischung an der Sektbar erwartete die Besucher ein typischer Samstag-Fernsehabend - musikalisch dargeboten. Mit der Eurovisionsmelodie begann er. „Nun schalten wir um ins Studio vier zur Ziehung der Lotto-Zahlen“, kündigte Silke Lenz an und „El Bimbo“ ertönte, ein Stück, das lange Zeit am Samstagabend die Sendung begleitete. Der Choral Shenandoah gab Zeit zur Besinnung, wie das geistliche „Wort zum Sonntag“ des Fernsehens. „Up To Date“ erklang danach von der Bühne. Nicht bekannt? Der Jingle kündigt seit ewiger Zeit das ZDF-Sportstudio an, und auch das Publikum erkannte die Musik gleich.
Am Ende fehlte nur noch der Western. Die Waldenburger hatten sich „Die Glorreichen Sieben“ ausgewählt. In der Filmmusik war deutlich das Pfedegetrappel heraus zu hören. Donnernder Applaus belohnte die Musiker, die ihre Instrumente erst nach einer Zugabe einpacken durften.

Bekannte Melodien aus Film und Fernsehen spielte der Musikverein Waldenburg in seinem Frühjahrskonzert. Foto: Oliver Färber

Zoobesuch mit vielen Melodien (HZ vom 03.05.2006)
Von Oliver Färber
Tierisch ging’s beim Frühjahrskonzert des Musikverein Waldenburg zu: „Ein Tag im Zoo“ lautete das Motto. In der Mehrzweckhalle verwöhnte die Kapelle ihre Besucher mit den unterschiedlichsten Musikrichtungen.
Zunächst gehörte allerdings dem Musikernachwuchs die Bühne. Unter der Leitung von Renata Färber trat die Jugend mit „Sun Calypso“ und „A Sailor’s Adventure“ auf und erntete donnernden Applaus.

Mit einem Klangteppich begrüßte die aktive Kapelle unter Dirigent Wolfgang Roll das Publikum. „A Day In The Zoo“ lautete das Stück von James Curnow. Und richtig: Der Musikverein nahm seine Gäste mit auf eine musikalische Expedition ins Tierreich. „Willkommen in der Waldenburger Wilhelma“, begrüßte Musikverein-Vorsitzende Silke Lenz das Publikum. Danach stand „Schwanensee“ von Peter Tchaikovsky auf dem Programm.
„The Glowworm“ von Paul Lincke und der „Wild Cat Blues“ gingen in eine ganz andere musikalische Richtung. Beim Blues zeigten sich auch die Solistentalente: Annemarie Dimmler und Nadine Wagner spielten mit ihren Klarinetten als junge Wildkatzen. In vier Sätzen wurde ein Tag im Zoo präsentiert - in der Musik erkannten die Besucher Schlangen, Elefanten, Affen oder Löwen.
Julia Brück und Kristine Hermann an den Klarinetten und Walter Kujadt an der Tuba waren die Solisten beim Stück „Dufte Bienen - Dicker Brummer“. Auf einen Flug der Phantasie nahm Solistin Renata Färber und die Kapelle die Gäste mit. Viele Zugaberufe hallten nach dem Programm in der Halle.
Tosenden Applaus erntete die Schauspielgruppe des Musikvereins. Sie kam mit dem Einakter „Der bronzene Jüngling“ auf die Bühne. Dank Situationskomik und schauspielerischem Talent verstand es die Gruppe, ihr Publikum zum Lachen zu bringen.

Großer Lacherfolg für die Theatergruppe: Beim Frühjahrskonzert des Musikvereins Waldenburg unterhielt sie die Besucher in der Mehrzweckhalle mit dem lustigen Einakter „Der bronzene Jüngling“. (Foto: Oliver Färber)